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Geschichte des Triathlon
Erfunden wurde der Triathlon um 1920 in Frankreich. „L’Auto“ berichtet, dass
seit 1920 jährlich ein Rennen, genannt „Les Trois Sports“ stattfand. Das Event
fand bei Joinville le Pont, in Meulan und Poissy statt und bestand aus einem
3-km-Lauf, 12-km-Radwettbewerb und der Überquerung des Flusses Marne. Es wurde
auch unter den Namen „La Course des Débrouillards“ und „La course des Touche à
Tout“ geführt. Als Hobby-Event verbleibt es aber in Anonymität, obwohl immer
wieder Rennen bekannt werden, wie etwa Marseille (1927).
Mitte der 70er Jahre wurde der Ausdauerdreikampf erneut „erfunden“. Die beiden
Amerikaner Jack Johnstone und Don Shanahan organisierten am 25. September 1974
in San Diego, Kalifornien, den ersten auch so genannten Triathlon. Das kleine
Rennen mit 46 Teilnehmern ging über 6 Meilen Laufen (ca. 10 km), 5 Meilen
Radfahren (ca. 8 km) und 500 Yards Schwimmen (ca. 0,5 km) und trug den Namen
Mission Bay Triathlon.
Beginnend in den 80er Jahren entstand sowohl in der BRD als auch in der DDR
eine Triathlonkultur in Deutschland (siehe auch Deutsche Triathlon Union). Im
Zuge des allgemeinen Fitnesstrends hat sich der Triathlon mittlerweile auch im
Breitensport etabliert. Die Anzahl von professionell organisierten Rennen in
ganz Deutschland steigt nach Angaben der DTU von Jahr zu Jahr. Es gibt eine von
der Deutschen Triathlon Union organisierte Deutsche Triathlonliga mit der 1.
Bundesliga und einer in zwei Unterligen aufgespaltenen 2. Bundesliga (Nord und
Süd). Darunter werden Regionalligen in sechs Regionen und weiteren Ligen auf
Landesebene durchgeführt. Verschiedene Citytriathlons mit einem
Einsteigerwettkampf über die Sprintdistanz, einer Kurzdistanz und manchmal auch
in Verbindung mit einem Triathlonliga- oder ITU-Weltcup-Rennen in Großstädten
wie in Hamburg, Kiel oder Leipzig haben Starterzahlen von über 1000. Außerdem
gibt es viele auf regionaler Ebene organisierte Triathlonwettbewerbe. Aufgrund
der Veranstaltungsordnung der DTU ergeben sich Teilnehmerzahlen von 50-250 und
mehr als 250 Wettkämpfen.
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